Shimano 105 stand in den 1980er-Jahren für einen pragmatischen Leistungsanspruch. Die Seitenzugbremsen der ersten Generation übertrugen die Bremskraft über eine einfache, robuste Mechanik und galten als zuverlässige Serienausstattung an zahllosen Rennrädern. Sie waren die Gruppe, die den Einstieg in den ernsthaften Radsport markierte – kein Schnickschnack, sondern funktionale Präzision.
Die 105er-Serie positionierte sich unterhalb der teuren Dura-Ace- und 600-Gruppen und machte Shimano endgültig zu einem Weltkonzern. Heute sind die schwarz eloxierten Bremskörper mit dem eingeprägten 105-Schriftzug begehrte Teile für authentische Restaurierungen, bei denen keine neuwertigen Komponenten, sondern ehrliche Gebrauchsspuren erwünscht sind.
Bei diesem Exemplar geben die Fotos den ausschlaggebenden Befund. Alle Details zu Patina, Anodisierung und Oberflächenbeschaffenheit lassen sich den Bildern direkt entnehmen. Die Bremskörper sind gebraucht und zeigen altersgemäße Spuren, aber keine dokumentierten strukturellen Defekte. Die Mechanik läuft leichtgängig, und die Einstellschrauben sind intakt – dennoch sollten vor dem Einbau die beigegebenen Aufnahmen konsultiert werden, um einen vollständigen Eindruck zu gewinnen.
Wer die passende Bremshebel-Einheit sucht, kann auf die Shimano 105 SLR Bremshebel Duralumin zurückgreifen. Eine filigranere Alternative mit derselben Einbaunorm bieten die Shimano 600 Arabesque Bremskörper – beide Varianten fügen sich nahtlos in einen Eroica-konformen Aufbau.
Ja. Die Shimano 105 Seitenzugbremsen besitzen eine zentrale Befestigung mit Gewindebolzen und Kontermutter, passend für die übliche Ausfallerbohrung von Stahlrahmen mit 700C-Laufrädern.
Die Beläge können altersbedingt verhärtet sein. Ein Austausch gegen moderne schwarzlieferbare Ersatzpads wird für optimale Bremsleistung und felgenschonenden Betrieb empfohlen. Die genaue Optik zeigt die Bilddokumentation.
Ja. Die Komponenten der Shimano 105-Serie wurden in den frühen 1980er Jahren eingeführt und liegen damit innerhalb des zulässigen Zeitraums bis Baujahr 1987 gemäß Eroica-Reglement.
Die Reichweite beträgt üblicherweise 39–49 mm, ausreichend für klassische 700C-Rennradfelgen und enge Rahmengabeln. Die konkrete Einstellung kann anhand der Fotos und der Einstellschrauben beurteilt werden.
Nein, es handelt sich ausschließlich um die abgebildeten Bremskörper. Züge, Hüllen und Bremshebel müssen separat besorgt werden – passende Hebel finden Sie in unserem Shop.
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